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Spezialisten für moderne Haustechnik

Anlagenmechaniker SHK

txn. Handwerkliches Geschick und Interesse an modernster Technik? Wer diese Fragen bejaht, sollte über eine Ausbildung zum Anlagenmechaniker im Sanitär-, Heizungs- und Klima-Handwerk nachdenken. Denn tatsächlich gibt es nur wenige Ausbildungsberufe, die so vielseitig sind. SHK-Anlagenmechaniker planen und installieren nicht nur Heizungen jeder Art und Solarthermie-Systeme, sondern realisieren auch ganze Bäder mit allem, was dazugehört. Jugendliche, die sich für den Beruf interessieren, müssen sich nicht gleich festlegen, sondern können im Rahmen eines Praktikums erste Handwerksluft schnuppern. Wem der Berufsalltag gefällt, der kann sich im Anschluss für eine Ausbildung zum Anlagenmechaniker SHK bewerben. Nach dreieinhalb Jahren wird dann die Gesellenprüfung abgelegt. Wer dann noch weiterkommen möchte, kann im Anschluss den Meister machen und danach sogar noch studieren. Denn was viele nicht wissen: Wer in Deutschland einen Meistertitel hat, kann problemlos eine Universität besuchen. Viele nutzen diese Möglichkeit, um die handwerkliche Ausbildung optimal mit theoretischem Knowhow zu kombinieren und so ein Sprungbrett für weitere Karrierechancen zu haben. Detaillierte Informationen finden sich online unter www.zeitzustarten.de

txn. Die Ausbildung zum Anlagenmechaniker SHK ist vielseitig und bietet Potenzial, um sich beruflich immer weiter zu entwickeln. Foto: ZVSHK/txn

Was macht eigentlich ein Behälter- und Apparatebauer?

txn. Um Nahrungsmittel, Getränke oder medizinische Produkte herstellen zu können, werden sogenannte Behälter- und Apparatebauer benötigt. Die Spezialisten sind zuständig für die Planung, Montage, Installation und Wartung leistungsfähiger Spezialkessel und Behälter für die Nahrungsmittel-, Getränke- und Großindustrie. Die abwechslungsreiche Ausbildung dauert dreieinhalb Jahre. Vermittelt werden nicht nur Kenntnisse, um die komplexen Anlagen zu bauen, sondern auch, wie sie geplant werden. Löten, Schweißen und alle Arten der Metallbearbeitung gehören zum Berufsalltag. Um sich ein Bild vom anspruchsvollen Beruf des Behälter- und Apparatebauers machen zu können, empfiehlt es sich mit einem Schülerpraktikum bei einem Betrieb in der Nähe anzufangen. Adressen von Betrieben aus der Region finden sich unter www.zeitzustarten.de

txn. Geballte Kompetenz: viele moderne Produktionsanlagen wären ohne das Knowhow der Behälter- und Apparatebauer nicht denkbar. Foto: ZVSHK/txn

Ausbildung zum Spezialisten für Metalle im Baubereich

txn. Wenn auf der Baustelle mit Metallen gearbeitet wird, ist der zuständige Fachmann meist der Klempner, in einigen Regionen auch Spengler oder Flaschner genannt. Was viele nicht wissen: Wer Klempner werden möchte, sollte keine Höhenangst haben, denn die gesuchten Spezialisten sind auch für die Metallverkleidungen von Dächern, beispielsweise auch bei Kirchtürmen, zuständig. Klempner bearbeiten Bleche, nutzen dafür spezielle Maschinen, montieren Regenrinnen und können Fassaden und Dächer mit Metall verkleiden. Während der dreieinhalbjährigen Ausbildung lernen Jugendliche alles, was für die Metallverarbeitung notwendig ist. Dabei geht es nicht nur um die Montage von Bauteilen aus Metall, sondern auch um deren Anfertigung. Löten, Schweißen und das Abkanten von Blechen sind Tagesgeschäft. Kupfer und Zink werden ebenso verarbeitet wie Stahl oder Aluminium. Und am Ende können die gesuchten Spezialisten komplette Fassaden verkleiden oder Metalldächer montieren. Weitere Informationen gibt es online unter www.zeitzustarten.de.

txn. Was viele nicht wissen: Metalldächer werden vom Klempner montiert. Jugendliche, die herausfinden wollen, wie die Metallspezialisten im Baugewerbe arbeiten, können den Beruf im Rahmen eines Schülerpraktikums kennenlernen. Informationen finden sich unter www.zeitzustarten.de.Foto: ZVSHK/txn

Ausbildung für aufgeweckte Köpfe

Als SHK-Profi zum Badgestalter werden

txn. Früher hatten die meisten Badezimmer einen rein funktionellen Charakter. Zähneputzen, Duschen, Eincremen - und schon wurde die Nasszelle wieder verlassen. Heute sieht das anders aus: Viele Bäder haben sich zu kleinen Wellness-Oasen mit Erlebniskomponenten entwickelt, in dem die Menschen mehr Zeit als früher verbringen - und davon profitiert auch das Sanitär-Heizungs-Klima-Handwerk. Weil die Fachbetriebe volle Auftragsbücher haben, wird intensiv nach Auszubildenden gesucht, die sich in der Badgestaltung entfalten möchten. Möglich ist eine handwerklich-technische Lehre zum Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik oder eine kaufmännische Ausbildung im Büro. Für aufgeweckte Köpfe gibt es danach unterschiedliche Weiterbildungsmöglichkeiten - ob zum Meister oder ein kaufmännisches Studium. Wer möchte, kann auch Diplom-Badgestalter (SHK) werden. Für diese Zusatzqualifikation der Handwerkskooperation SHK AG ist Abitur keine Voraussetzung. Zukunftsträchtig ist die Branche allemal. Damit Schüler den Berufsalltag kennenlernen, bevor sie sich zur Ausbildung entscheiden, empfiehlt es sich, ein Praktikum zu machen. Adressen sind in einer Postleitzahlensuche auf www.badgestalter.de zu finden.

txn. Vom Bodenablauf bis zur Infrarot-Sauna: Der SHK-Fachhandwerker ist Ansprechpartner für das gesamte Bad. Kein Wunder, dass der vielseitige Beruf bei vielen Schulabgängern weit oben auf der Wunschliste steht. Foto: Die Badgestalter/txn

Beliebter Ausbildungsberuf

Anlagenmechaniker - Experten für gutes Klima

txn. 12.690 neue Lehrverträge im letzten Jahr - der Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik gehört zu den beliebtesten Ausbildungsberufen in Deutschland. Es ist vor allem die handwerkliche Herausforderung, die viele reizt. Ob es um die Steigerung der Energieeffizienz in Häusern, barrierefreie Badeinrichtungen oder gutes Klima in Privat- und Geschäftsräumen geht: Anlagenmechaniker SHK sind da Experten. Auch erneuerbare Energien und Smart-Home-Technik gehören dazu. Oft muss flexibel auf Situationen reagiert werden, denn nicht jeder Plan ist bis zum Ende hin komplett „wasserdicht“. Daher ist Kreativität gefragt. Genauso sollten Bewerber handwerkliches Geschick sowie ein freundliches Auftreten mitbringen. Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik arbeiten schließlich nicht im stillen Kämmerlein, sondern bei den Kunden zuhause. Basis ist die duale Berufsausbildung über dreieinhalb Jahre. Diese kann entweder in Unternehmen absolviert werden, die sich auf bestimmte Bereiche spezialisiert haben, oder bei SHK-Betrieben unter dem Label „Meister der Elemente“. Hier profitieren Lehrlinge vom gesamten Spektrum der Haustechnik. Adressen sind in einer Postleitzahlensuche auf www.meister-der-elemente.de zu finden. Mit dem Gesellenbrief in der Tasche eröffnen sich vielfältige Karrierewege: vom Techniker oder Meister bis hin zum Studium ist alles möglich.

txn. Schulabgänger mit handwerklichem Geschick, Kreativität und freundlichem Auftreten haben als Anlagenmechaniker SHK sehr gute Aussichten auf einen sicheren Job. Foto: Meister der Elemente/txn

Ausbildung zum Anlagenmechaniker

Für die Zukunft der Haustechnik gut gerüstet

txn. Ohne diesen Beruf wäre moderner Wohnkomfort kaum möglich: Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik sind für weite Teile der Haustechnik verantwortlich. Von der Heizung über das Badezimmer bis zur Klimaanlage planen, installieren und warten sie eine Vielzahl von Dingen, die das Wohnen angenehm machen. Dabei müssen sie immer mit der neuesten Technik vertraut sein - vor allem was die intelligente Vernetzung zwischen Haus und Heizungssystemen sowie die Wärmegewinnung aus erneuerbaren Energien betrifft. „Anlagenmechaniker sind immer auf Augenhöhe mit zukunftsweisender Haustechnik, deshalb wird der Beruf nie langweilig“, weiß Dr. Michael Schreiber, Pressesprecher der Handwerkskooperation SHK AG. Aufgrund des umfangreichen Tätigkeitsfeldes beträgt die Ausbildungszeit dreieinhalb Jahre. Nach der erfolgreichen Prüfung zum Gesellen bestehen viele Möglichkeiten, sich weiterzubilden - etwa zum Kundendiensttechniker oder Energieberater SHK. Zudem können Nachwuchskräfte ihren Meister machen oder studieren. Damit bietet die Ausbildung zum Anlagenmechaniker SHK für alle Schulabgänger - ob Hauptschüler oder Gymnasiast - eine Vielzahl von Entwicklungsmöglichkeiten. Wer sich in seinem letzten Schuljahr ein Bild von dem abwechslungsreichen Beruf machen möchte, kann sich auch um eine Praktikumsstelle bewerben. Hier empfehlen sich besonders qualifizierte Fachbetriebe, die unter der Marke „Meister der Elemente“ arbeiten und interessierten jungen Menschen die Möglichkeit zum Reinschnuppern bieten. Adressen von Unternehmen in ganz Deutschland und weitere Infos zur Ausbildung gibt es im Internet unter www.meister-der-elemente.de.

txn. Immer am Puls der Zeit: Mit Köpfchen und Spezialwerkzeugen sorgen Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik für zukunftsweisenden Wohnkomfort bei besten Energiewerten. Foto: Meister der Elemente/txn

Spezialwissen für modernes Autoglas

txn. Gläserne Windschutzscheiben für Autos gibt es bereits seit 1904. Aus dem einfachen Schutzschild vor Wind und Wetter ist längst ein Hightech-Produkt geworden. Moderne Scheiben bestehen aus aufwendig hergestelltem Verbundglas und haben es im wahrsten Sinne des Wortes in sich: Integrierte Sensoren und Kameras scannen während der Fahrt die Umgebung, um Fahrassistenzsysteme mit den notwendigen Informationen zu füttern. Hinzu kommen gestalterische und thermische Komponenten wie Tönungen, infrarotabweisende Zwischenfolien oder Scheibenheizungen. Kein Wunder also, dass Fahrzeugglasmonteure gesuchte Spezialisten sind. Das nötige Wissen erwerben sie zum Beispiel während einer Ausbildung bei Carglass. Die TÜV-zertifizierte Spezialisierung steht sowohl Kfz-Mechanikern als auch Quereinsteigern mit abgeschlossener Ausbildung offen, die sich für Autos begeistern. „Monteure werden mit neuesten Technologien, patentierten Werkzeugen und Verfahren vertraut gemacht sowie im Kundenservice und in der Ressourcenschonung geschult“, erklärt Thomas Hennig, Leiter Aus- und Weiterbildung bei Carglass. Pro Jahr werden mehr als 100 neue Fahrzeugglasmonteure ausgebildet, denen sich nach erfolgreichem Abschluss spannende Weiterentwicklungsperspektiven bieten. Weitere Infos zum zertifizierten Abschluss als Fahrzeugglasmonteur gibt es online unter www.carglass.de.


Quereinstieg zum Autoglas-Spezialisten

txn. Um sich beruflich ganz neu zu orientieren, bietet sich mitunter der Quereinstieg in einer anderen Branche an. Beispiel Fahrzeugglasmonteur: Wer mit Autos aller Art zu tun haben möchte, muss nicht unbedingt gelernter Kfz-Mechatroniker sein. Die Qualifizierung zum Service-Monteur Fahrzeugglas beim renommierten Spezialisten Carglass steht auch Branchenfremden offen. „Wir suchen Quereinsteiger mit abgeschlossener Berufsausbildung. Wer sich für Fahrzeuge begeistert, technisches Verständnis mitbringt und zuvorkommend mit Kunden umgeht, hat beste Voraussetzungen, um als Fahrzeugglasmonteur schnell Karriere zu machen“, sagt Luisa America, Head of People Management bei Carglass. Tatsächlich sind die Berufsaussichten sehr gut und die Aufgaben vielfältig: Kein Auftrag ist wie der andere und die Arbeit dreht sich bei weitem nicht nur um Steinschlagreparaturen, sondern auch um den Austausch kompletter Scheiben und die fachgerechte Kalibrierung von Fahrzeugassistenzsystemen. Foto: Carglass/txn


Durchstarten in abwechslungsreichem Beruf

Als Autoglaser für Durchblick sorgen

txn. In Deutschlands Autoglas-Betrieben herrscht Hochkonjunktur: Eng getaktet rollen Fahrzeuge aller Klassen und Baujahre in die Hallen und alle haben eines gemeinsam: mehr oder weniger stark beschädigte Scheiben. Es gibt viel zu tun für Fahrzeugglasmonteure, die Branche wächst kontinuierlich. Ob Steinschlagreparatur, Notverglasung nach Autoeinbrüchen oder fachgerechte Einstellung von Assistenzsystemen nach dem Austausch einer Scheibe - all das beherrschen Fahrzeugglasmonteure. Da jeder Auftrag anders ist, gilt der Beruf als ebenso abwechslungsreich wie anspruchsvoll. Marktführer Carglass legt bei der TÜV-zertifizierten internen Ausbildung zum Service-Monteur Fahrzeugglas viel Wert auf eine ganzheitliche Sicht. Neue Technologien im Karosserie- und Fahrzeugbau sind genauso Thema wie der Fokus auf die Kunden und ihre Bedürfnisse bei Beratung und Auftragsabwicklung. Die angehenden Autoglaser lernen, Schäden möglichst zu reparieren, um weniger Scheiben austauschen zu müssen. Das schont den Geldbeutel und die Umwelt. Nach Abschluss der Qualifizierung bietet Carglass als Technologieführer spannende Entwicklungsmöglichkeiten bis zum Filialleiter. „Für uns ist ein durchdachtes Talentmanagement der Kern einer erfolgreichen Personalstrategie, um gemeinsam voneinander zu profitieren“, sagt Thomas Hennig, Leiter Aus- und Weiterbildung bei Carglass. Das funktioniert offensichtlich gut, denn das Unternehmen zeichnet sich dadurch aus, viele Mitarbeiter langjährig begeistern und binden zu können. Dabei spielt Teamgeist eine ebenso wichtige Rolle wie die gezielte Förderung und Weiterentwicklung engagierter Mitarbeiter.

txn. Fahrzeugglasmonteure sind gefragte Spezialisten mit technischem Sachverstand. Der Beruf steht auch Quereinsteigern offen. Foto: Carglass/txn

Ausbildungs- und Aufstiegschancen im SHK-Handwerk

Vom Berufs-Abi zum Badgestalter-Diplom

txn. Kaum ein Beruf bietet so viele abwechslungsreiche Einsatzgebiete wie der des Anlagenmechanikers für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik. Einige Unternehmen haben sich zum Beispiel auf Heizungstechnik fokussiert. Dann gibt es Betriebe, die komplexe Klimaanlagen installieren. Und spezialisierte Badgestalter kümmern sich um die professionelle Beratung, Planung und Ausführung des Badezimmers und haben dabei die Anforderungen an Barrierefreiheit im Kopf. Ebenso vielfältig wie die Herausforderungen sind die Ausbildungs- und Aufstiegschancen für Berufseinsteiger, die technisch interessiert sind und sich weiterentwickeln wollen. Der klassische Weg führt über die dreieinhalbjährige Ausbildung. Abiturienten können diese sogar verkürzen und im Anschluss ein technisches Studium oder eine betriebswirtschaftliche Weiterbildung beginnen. „Neu ist, dass Schulabgänger mit mittlerer Reife parallel zur Ausbildung als Anlagenmechaniker ihr Abitur erwerben können“, weiß Dr. Michael Schreiber, Pressesprecher der Handwerkskooperation SHK AG. Entscheidender Vorteil: Sie verdienen bereits Geld, während auf Schul- und Ausbildungsabschluss hingearbeitet wird. Außerdem eröffnen sich damit Hochschulzugänge. Aber auch ohne Abitur können Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik dank zahlreicher Weiterbildungsmöglichkeiten innerhalb kurzer Zeit zur Führungskraft aufsteigen. Dabei hilft beispielsweise die Zusatzqualifikation Diplom-Badgestalter (SHK). In dem berufsbegleitenden Seminar werden Fachleute in puncto Design und Einrichtungsqualität besonders geschult. Weitere Informationen hierzu sind online unter www.badgestalter.de zu finden.

txn. Gesellenbrief mit Abitur - Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik können jetzt während der Ausbildung ihr Abitur machen. Foto: Die Badgestalter/txn

Autobranche bietet vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten

Fahrzeugglasmonteur -ein Job mit Zukunft

txn. Sich in einem abwechslungsreichen Job persönlich weiterzuentwickeln - das wünschen sich Umfragen zufolge immer mehr Arbeitnehmer. Sehr gute Perspektiven bietet hier der Einstieg als Fahrzeugglasmonteur in der Kfz-Branche. Die Scheiben-Profis sind gesuchte Spezialisten. Denn beim Bau von Fahrzeugen wird nicht nur immer mehr Glas verwendet, sondern auch jede Menge Hightech in die Windschutzscheibe integriert. Diese Assistenzsysteme und Sensoren werden von Fahrzeugglasmonteuren nach einer Reparatur oder einem Scheibentausch korrekt kalibriert. Der Quereinstieg in die ebenso abwechslungsreiche wie anspruchsvolle Branche ist leichter, als viele denken: Fahrzeugglasspezialist Carglass bietet Stellen in einem der 345 Service-Center. Vor ihrem Start durchlaufen neu eingestellte Mitarbeiter die interne und TÜV-zertifizierte Ausbildung - Vorkenntnisse aus dem Kfz-Gewerbe sind nicht zwingend erforderlich. Carglass bietet für den weiteren Karriereverlauf auch attraktive Zukunftsperspektiven. „Durch flache Hierarchien übertragen wir frühzeitig Verantwortung an unsere Talente, etwa als Mobilmonteur oder mit ersten Führungsaufgaben“, sagt Thomas Hennig, Leiter Aus- und Weiterbildung bei Carglass. Das ermöglicht weitere Aufstiegschancen, zum Beispiel als Filialleiter.

txn. Karriere mit Durchblick: Fahrzeugglasmonteure haben im Autoglasgeschäft hervorragende Aufstiegschancen. Foto: Carglass/txn

Tipps für den Berufsstart

Mechatroniker für Übergrößen

txn. Hunderttausende Lastwagen rollen über deutsche Straßen - und es werden immer mehr. Da haben Kfz-Mechatroniker in der Fachrichtung Nutzfahrzeugtechnik jede Menge zu tun. Hier wichtige Tipps für den Berufsstart: Ausbildung: Der Handwerksberuf wird in dreieinhalb Jahren erlernt, im Idealfall direkt bei einem Nutzfahrzeughersteller wie Volvo Trucks. Denn hier sind Nachwuchs-Mechatroniker von Beginn an auf dem neuesten Stand der Technik. Zu den vielfältigen Aufgaben gehören die Instandhaltung von Antriebs-, Beleuchtungs- und Bremssystemen genauso wie die Durchführung von Fahrwerksvermessungen und die Reparatur von elektrischen und mechanischen Fahrzeugteilen. Voraussetzungen: Neben Teamfähigkeit verlangt die immer umfangreichere Bordelektronik moderner Nutzfahrzeuge von den Auszubildenden logisches Denken und technisches Verständnis. Wichtig ist auch Verantwortungsbewusstsein, zum Beispiel bei einer Reparatur der Bremsen. Denn im Bedarfsfall müssen bis zu 40 Tonnen Gesamtgewicht sicher zum Stehen gebracht werden. Karriere: Die Aufstiegschancen nach einem erfolgreichen Abschluss der Lehrzeit sind vielfältig - ob Studium zum Betriebswirt im Kfz-Gewerbe oder Spezialisierung, Arbeit im Service oder Fortbildung als Meister oder Techniker. Bewerbung: Da kein bestimmter Bildungsabschluss verlangt wird, stehen die Türen für die Ausbildung zum Mechatroniker für Nutzfahrzeuge allen Schulabgängern offen. Gut ist in jedem Fall ein vorheriges Praktikum in einem Kfz-Betrieb. Der Nachweis darüber steigert die Chancen der Bewerbung - die übrigens nicht immer schriftlich sein muss. Bei Volvo Trucks können sich Schulabgänger auch telefonisch um einen Ausbildungsplatz bewerben. Weitere Infos online unter www.volvotrucks.de.

txn. Beruf mit Zukunft: Mechatroniker für Nutzfahrzeuge bringen Mechanik und Elektronik der gewichtigeren Dimension unter einen Hut und überprüfen Lkw für den professionellen Einsatz. Foto: Volvo Trucks/txn

Mechatroniker der Zukunft

In Sachen Elektromobilität auf dem neuesten Stand

txn. Von 2050 an will Deutschland ohne Emissionen auskommen - auch im Verkehr, der allein ein Viertel der Treibhausgase verursacht. Ingenieure tüfteln deshalb daran, den Lkw zu elektrifizieren. Die Entwicklung schreitet unaufhaltsam voran. Damit einhergehend verändern sich auch die Anforderungen an den Kfz-Mechatroniker für Nutzfahrzeuge. Gefragt sind künftig Fachleute, die sich mit ressourcenschonenden Antrieben auskennen. Wer eine Ausbildung bei einem Nutzfahrzeughersteller macht, kann sicher sein, viel praktisches Know-how zu erhalten. Volvo Trucks etwa schult die Auszubildenden an den zahlreichen deutschen Standorten von der Pike auf intensiv in Sachen vollelektrische Lkw, die der Konzern für den städtischen Lieferverkehr bereits in Serie produziert. Aber auch unter der Motorhaube sind Lkw mittlerweile vollgepackt mit elektronischen Bauteilen. Für die Prüfung, Wartung und Reparatur der gewichtigeren Dimension nutzen die Mechatroniker deshalb nicht nur De- und Montagewerkzeuge, sondern auch modernste IT-Geräte. Die Ausbildung dauert dreieinhalb Jahre und findet abwechselnd im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule statt. Gern gesehen sind Bewerber mit technischem Verständnis, handwerklichem Geschick sowie einem hohen Maß an Verantwortungsbewusstsein. Weitere Informationen online unter www.volvotrucks.de.

txn. PS-Giganten am Diagnosecomputer: Eine Ausbildung als Mechatroniker bei einem Nutzfahrzeughersteller bietet viel praktisches Know-how rund um digitale Arbeitsgeräte, ressourcenschonende Antriebe und elektronische Fahrzeugsysteme. Foto: Volvo Trucks/txn

Spaß an der Verantwortung

Lkw-Mechatroniker brauchen den Diagnoseblick

txn. Ob 500 PS-Zugmaschinen, Straßenreinigungsfahrzeuge oder Busse: Kraftfahrzeugmechatroniker in der Fachrichtung Nutzfahrzeugtechnik untersuchen die Straßengiganten auf mögliche Mängel und beheben sie. Dafür benötigen sie ein gutes Auge und Verantwortungsbewusstsein. Auch Hersteller bilden Nachwuchskräfte aus. „Nutzfahrzeugtechnik bedeutet Abwechslung und vor allem ganz viel Verantwortung, das macht mir Spaß“, sagt Daniel Fröhlich. Nach der dreieinhalbjährigen Ausbildung bei Volvo Trucks weiß der Mechatroniker genau, wie die Schwergewichte der Straße instandgesetzt, Diagnosen erstellt und Fehlerberichte digital ausgelesen werden. Ohne Elektronik funktioniert in einem modernen Laster schließlich fast nichts mehr. Etliche Systeme kommunizieren miteinander und tauschen Daten aus. Zum Beruf gehört natürlich ebenfalls die Arbeit mit Drehmomentschlüssel oder Schlagbohrer. Neben traditionellen und modernen Werkzeugen müssen Kraftfahrzeugmechatroniker die vielen Bauteile eines Lastwagens kennen. Sie arbeiten deshalb während der Ausbildung im Ersatzteillager mit und lernen, die Teile nach genauer Anleitung einzubauen und zu prüfen. Ganz wichtig: Alle Tätigkeiten müssen notiert werden, damit der Kunde am Ende eine korrekte Rechnung bekommt. Wer sich für den Beruf interessiert, sollte also auch Sorgfalt mitbringen. Gute Kraftfahrzeugmechatroniker wie Daniel Fröhlich sind gefragt. Die Geschäfte in der Branche laufen gut, immer mehr Lkw transportieren Güter auf deutschen Straßen. Informationen zur Ausbildung finden Schulabgänger unter www.volvotrucks.de.

txn. Auf Fehlersuche: Daniel Fröhlich untersucht als Kraftfahrzeugmechatroniker für Nutzfahrzeugtechnik, ob der Lkw fit für den professionellen Einsatz ist. Wer sich für den Beruf interessiert, sollte ein gutes Auge, technisches Verständnis sowie ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein mitbringen. Foto: Volvo Trucks/txn

Am BoysDay Kita-Luft schnuppern

txn. Die meisten Männer wollen an Autos schrauben: Der Kraftfahrzeugmechatroniker rangiert immer noch auf Platz eins der beliebtesten Ausbildungsberufe, gefolgt von Klassikern wie Elektroniker, Informatiker und Anlagenmechaniker. Dabei sind ihre Chancen in vielen Frauenberufen genauso gut - künftig werden sie sogar noch besser. „Im Sozialwesen herrscht Fachkräftemangel“, weiß Petra Timm von Randstad Deutschland. „Wer eine Ausbildung als Erzieher oder Pfleger macht, hat gute Jobaussichten.“ Allein in Kitas würden in naher Zukunft bundesweit rund 50.000 zusätzliche Erzieher gebraucht. Ähnlich sieht es in der Alten- und Krankenpflege aus. Am 28. März 2019 können Jungen zwischen 10 und 15 Jahren beim BoysDay in die sozialen Berufe reinschnuppern. Das Tagespraktikum kann sich dabei als echter Mehrwert in puncto Berufsorientierung erweisen, zeigt eine Befragung des Kompetenzzentrums Technik-Diversity-Chancengleichheit: Mehr als die Hälfte (52 Prozent) der Jungen hat am BoysDay einen Beruf kennengelernt, der sie interessiert. Weitere 27 Prozent können sich sogar vorstellen, in dem kennengelernten Bereich später zu arbeiten. Und 13 Prozent wissen nach dem Tag zumindest, was sie beruflich nicht werden wollen - auch das ist sicherlich eine wichtige Erkenntnis. Weitere Informationen unter www.boys-day.de.

Foto: aletia2011/fotolia/randstad

GirlsDay 2019

Technik ist auch was für Mädchen

txn. Auf die Frage, was sie einmal werden wollen, fällt vielen Mädchen nur eine Handvoll Berufe ein, die in der Regel nicht mit Technik zu tun haben. Dabei können sie mit einem Berufsstart in einem sogenannten MINT-Fach nur gewinnen: „MINT steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik und bietet eine große Vielfalt an Ausbildungsmöglichkeiten mit sehr guten Verdienst- und Aufstiegschancen“, weiß Petra Timm, Unternehmenssprecherin beim Personaldienstleister Randstad. Optionen bieten Großkonzerne, mittelständische Unternehmen oder der öffentliche Dienst. Wer sich für Mathe oder Naturwissenschaft interessiert, sollte frühzeitig Informationen über technische Berufe einholen. Eine gute Möglichkeit dafür bietet der GirlsDay am 28. März 2019. Eingeladen sind Schülerinnen ab der 5. Klasse. Sie erleben an dem bundesweiten Berufsorientierungstag hautnah, wie interessant und spannend die Arbeit in Laboren oder Werkstätten sein kann - und merken schnell, dass hier nicht nur Zahlen und Formeln eine Rolle spielen. Denn es zählen genauso soziale und persönliche Kompetenzen. Wer zum Beispiel im IT-Bereich arbeitet, muss auch teamfähig und kommunikativ sein. Weitere Informationen unter www.girls-day.de.

txn. MINT-Berufe bieten für junge Frauen vielfältige Möglichkeiten und Karriereperspektiven. Der GirlsDay ist eine gute Möglichkeit, die Welt von Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften oder Technik zu entdecken. Foto: Med Photo Studio/Fotolia/randstad

Bundesweiter GirlsDay und BoysDay

Ein Aktionstag mit Folgen

txn. Es ist das größte Berufsorientierungsprojekt für Schüler - der GirlsDay und BoysDay am 28. März 2019. Der Doppelaktionstag, der Schubladendenken in puncto Berufswahl durchbrechen will, hat viele Gesichter: Mädchen arbeiten zum Beispiel in einer Kfz-Werkstatt, einem Konstruktionsbüro oder einem IT-Unternehmen. Gleichzeitig messen teilnehmende Schüler Blutdruck im Krankenhaus oder begleiten Erzieher in der Kita. Manchmal hat der Tag weitreichende Folgen. Denn eine Bertelsmann-Studie hat ergeben, dass sich die Betrachtung eines Berufs mit dem ersten persönlichen Kontakt deutlich positiv verändern kann - etwa durch Praktika oder eben den GirlsDay und BoysDay. Das Ergebnis: „Der Anteil weiblicher Auszubildender in technischen Berufen steigt“, weiß Petra Timm, Sprecherin des Personaldienstleisters Randstad. Auch an den Hochschulen ist ein positiver Trend erkennbar: Unter allen weiblichen Studierenden wählt heute annähernd jede Vierte ein MINT-Fach. Die Abkürzung steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik - also etwa für Studiengänge wie Maschinenbau. Foto: runzelkorn/fotolia/randstad


Girls‘Day und Boys‘Day am 28. März

Raus aus der Berufswahlfalle

txn. Frauen als Tischler sind etwa so selten wie Männer als Kita-Erzieher. Damit sich Jugendliche auch für Berufe abseits der gängigen Klischees entscheiden, findet einmal im Jahr der GirlsDay und BoysDay statt. 2019 öffnen Betriebe und Behörden am 28. März ihre Türen für den Berufsnachwuchs. „Durch praktische Einblicke, Workshops und Aktionen soll das Interesse junger Mädchen und Jungen an Berufen geweckt werden, an die sie bisher vielleicht nicht gedacht haben“, erklärt Petra Timm, Sprecherin des Personaldienstleisters Randstad. „Zudem sollen sie Antworten auf ihre Fragen bekommen und erste Kontakte knüpfen.“ Der bundesweite Berufsorientierungstag ist aber auch für die Wirtschaft wichtig. Denn die Unternehmen sehen, welches Potenzial in weiblichen und männlichen Nachwuchskräften liegt und welche Perspektiven sie ihnen eröffnen können. 2001 war der erste GirlsDay für Mädchen, zehn Jahre später folgte parallel der BoysDay. Rund 1,9 Millionen Jugendliche haben in dieser Zeit in Berufe geschnuppert, die für ihr Geschlecht eher untypisch sind.

txn. Mädchen probieren sich in Handwerk und Technik aus, während Jungen soziale Berufe entdecken - dafür gibt es den GirlsDay und BoysDay. Der bundesweite Berufsorientierungstag findet in diesem Jahr am 28. März statt. Foto: Robert Kneschke/Fotolia/randstad

Unfallrisiken mit Lkw

Sicher zur Schule kommen

txn. Ob zu Fuß, mit dem Roller oder auf dem Fahrrad: Schulanfänger sind im Straßenverkehr besonders gefährdet - erst recht, wenn sie auf der rechten Seite direkt hinter einem Laster in den toten Winkel geraten. Dann können sie vom Fahrer übersehen werden. Technische Lösungen, wie ein Lkw-Fahrer auch den toten Winkel einsehen kann, gibt es zwar bereits, doch EU-weit verpflichtend werden sie für alle Fahrzeuge über 7,5 Tonnen erst im Jahr 2022. Volvo Trucks dauert das zu lange. Der Nutzfahrzeughersteller investiert zum einen viel in Forschung und Entwicklung technischer Lösungen, die den Fahrer unterstützen können. Zum anderen hat Volvo Trucks eine Sicherheitskampagne für die jüngsten Verkehrsteilnehmer ins Leben gerufen. „Auf Gefahrensituationen sollten Kinder und Jugendliche wiederholt hingewiesen werden, damit sie ein Gespür dafür bekommen“, begründet Manfred Nelles, Pressesprecher von Volvo Trucks, das Engagement. Die Kampagnen „Stoppen, schauen, winken“ sowie „Sehen und gesehen werden“ zeigen Situationen, an denen junge Fußgänger und Radfahrer beteiligt sind, und Lösungen, wie sie sich in der Nähe von Lkw verhalten sollten. Wichtig ist beispielsweise, dass Schüler sich an Ampeln so hinstellen, dass sie vom Fahrer gesehen werden und ihm zuwinken. Alternativ empfiehlt es sich, in ausreichendem Abstand zur Bordsteinkante zu warten, bis das Fahrzeug abgebogen ist. „Fahrradfahrer sollten sich nicht neben einen Lkw drängen, der bereits im Abbiegevorgang ist“, ergänzt Nelles. Die Schulungspakete beinhalten unter anderem animierte interaktive Geschichten, sind kostenlos erhältlich und lassen sich von Lehrern gut in den Stundenplan einbauen. Weitere Informationen online unter www.volvotrucks.de.

txn. Mehr Durchblick auf dem Schulweg: Kinder sollten das Verhalten im Straßenverkehr in der Schule üben. Hierfür wurden spezielle Schulungspakete entwickelt, die Lehrern kostenfrei zur Verfügung gestellt werden. Foto: Volvo Trucks/txn

Bei Facebook mit dem Chef befreundet?

txn. Arbeitnehmer in Deutschland nutzen ihre persönlichen Profile immer stärker auch zur professionellen Vernetzung. Insgesamt sind 25% der Befragten bei Plattformen wie Facebook oder Instagram mit ihren Vorgesetzten befreundet. Den Spitzenwert erreicht die Altersgruppe der 25- bis 34-Jährigen: Dort haben 48% den Chef in der Freundesliste. Warum wollen die Arbeitnehmer in Deutschland bei Facebook mit dem Chef befreundet sein? Die einfachste Erklärung ist natürlich, dass Angestellte und Vorgesetzte wirklich Freunde sind. Aber nicht immer ist das wirklich der Fall. Auch die Karriereleiter ist ein Grund - wer einen guten Draht „nach oben“ hat, genießt im Beruf möglicherweise Vorteile. Es gibt allerdings auch Gründe, die gegen die Facebook-Freundschaft mit dem Chef sprechen. „Viele Arbeitnehmer in Deutschland legen Wert auf eine Trennung von Privatleben und Beruf. Aber die Vernetzung in den sozialen Medien gibt Vorgesetzten Zugriff auf Dinge, die Angestellte im direkten Gespräch vielleicht nicht mitteilen würden“, erklärt Petra Timm, Pressesprecherin bei Randstad Deutschland. Die Wahrung der Privatsphäre ist ein guter Grund, sich privat nicht mit dem Vorgesetzten zu vernetzen, so Petra Timm: „Wenn ein Angestellter Berufliches und Privates strikt getrennt halten möchte, müssen Vorgesetzte das respektieren und verstehen. Ein privates Facebook-Profil ist nicht Teil der Arbeitswelt.“ Das Randstad Arbeitsbarometer zeigt allerdings auch, dass 52% der Arbeitnehmer soziale Medien nutzen, um sich mit ihren Arbeitskollegen zu vernetzen. Die Grenze zwischen Privatleben und Berufsleben ist also für viele Arbeitnehmer in Deutschland bereits heute verschwommen.

txn. Fast die Hälfte der Arbeitnehmer im Alter zwischen 25 und 34 Jahren gibt einem Vorgesetzten Einblick in die persönlichen Social Media-Kanäle. Grafik: randstad/txn

Wie Bewerber richtig nachhaken

txn. Um welchen Job es auch geht, bei einem sind sich alle einig: Das Warten auf die Rückmeldung nach dem Vorstellungsgespräch gehört zu den unangenehmsten Phasen des Bewerbungsprozesses. Gewöhlich sprechen Unternehmen mit mehrere Kandidaten und entscheiden sich nach reiflicher Überlegung. Da stellt sich dem Bewerber unweigerlich die Frage, ob es zu aufdringlich wirkt, wenn er sich in Erinnerung bringt. „Eine kurze Mail am nächsten oder übernächsten Tag, um sich für das gute Gespräch zu bedanken, ist die richtige Taktik. Damit wird erneut Interesse bekundet - und sich in Erinnerung gebracht“, weiß Petra Timm, Unternehmenssprecherin von Randstad. Die Expertin rät aber dringend davon ab, sich täglich zu melden - weil das als aufdringlich gewertet wird. Etwa zehn Tage nach dem Gespräch kann in einem Telefongespräch das Interesse noch einmal unterstrichen werden. Außerdem ist dann die Frage erlaubt, wann mit einer Entscheidung zu rechnen ist.

txn. Wenn das Vorstellungsgespräch gut gelaufen ist, kann sich der Bewerber nach einiger Zeit erneut in Erinnerung bringen. Foto: Galina Peshkova/123rf.com/randstad

Verfahrensmechaniker (m/w) für Transportbeton

txn. Beton begegnet uns tagtäglich. Solide Häuser, Brücken und auch Fußballstadien wären ohne den weltweit meistverwendeten Baustoff undenkbar. Damit Beton auf Baustellen überhaupt verarbeitet werden kann, werden Verfahrensmechaniker für Transportbeton benötigt. Die Spezialisten sorgen dafür, dass die verschiedenen Betonmischungen richtig produziert und geliefert werden. Durch ihre Qualitätssicherung schaffen sie Werte, die oft Jahrhunderte überdauern. Für Jugendliche mit handwerklichem Geschick, räumlicher Vorstellungskraft und dem Wunsch zur Teamarbeit bietet deshalb die Ausbildung in einem der bundesweit 1.800 Transportbetonwerke eine interessante berufliche Perspektive. Innerhalb von 36 Monaten erlernen die künftigen Betonspezialisten ihr berufliches Know-how und haben dann mit ihrem Ausbildungszeugnis eine gute Zukunftsperspektive in der Tasche. „Qualifizierte junge Nachwuchskräfte werden in der Transportbetonindustrie immer gesucht und sind mit Sicherheit auch in den kommenden Jahren gefragt“, sagt Holger Kotzan, Sprecher des Informationszentrums Beton. Seit 2018 ist mit dem Industriemeister „Aufbereitungs- und Verfahrenstechnik IHK (m/w)“ sogar eine anschließende Meisterausbildung möglich. Ein weiterer Pluspunkt: Die Arbeit hat sich aufgrund der ständigen technischen Weiterentwicklung in den vergangenen Jahren erheblich verändert. Längst gehört der Einsatz komplexer Maschinen und digitaler Technik zum Alltag. Heute ist weniger Muskelkraft, sondern umfangreiches Fachwissen gefragt, das stets auf dem aktuellen Stand gehalten werden muss. Weitere Informationen und eine Suchfunktion für Ausbildungsbetriebe gibt es unter www.verfahrensmechaniker.de

txn. Eine gute Mischung: Verfahrensmechaniker (m/w) der Fachrichtung Transportbeton sind im Außeneinsatz genauso gefordert wie im Büro.Foto: betonbild/txn

Personalvermittlung

txn. Unternehmen suchen händeringend nach Fachkräften, um Engpassberufe zu besetzen und auf neue Auftragslagen zu reagieren. Laut einer Studie zum Thema „Was erwarten Kunden von einem Personalvermittler?“ ist es 42 % der befragten Unternehmen wichtig, den optimal passenden Kandidaten vorgeschlagen zu bekommen. Zeitaufwand (22 %) und Kosten bis zur Einstellung (9 %) spielen im Vergleich dazu eine untergeordnete Rolle. Immer mehr setzen auf die Zusammenarbeit mit Recruiting-Spezialisten. 87 % der Unternehmen gaben an, mindestens einmal einen Personalvermittler beauftragt zu haben, jedes dritte tut dies regelmäßig. Bei der Zusammenarbeit mit Personalvermittlern legen die Unternehmen besonders viel Wert auf Diskretion (27 %) und Vertrauen (26 %). Petra Timm, Presseprecherin von Randstad: „Personalentscheidungen haben mitunter über Jahre hinweg Auswirkungen auf den Erfolg eines Unternehmens. Gute Mitarbeiter sind eine der wertvollsten und gleichzeitig knappsten Ressourcen, die es zu finden und zu überzeugen gilt. Deshalb suchen Unternehmen einen verlässlichen Partner, der sie mit modernen Recruiting-Tools und Qualifikationsmaßnahmen für Bewerber unterstützt.“


Nach der Schule studieren oder eine Ausbildung machen?

Beste Karrierechancen im Handwerk txn. Die Zahl der Abiturienten wächst seit Jahren - und viele Schulabgänger wollen studieren. Bei der Entscheidung spielen gesellschaftliche Anerkennung und der Wunsch, gut zu verdienen, eine große Rolle. Beides lässt sich aber auch mit einer Ausbildung im Handwerk erreichen - denn dank des Fachkräftemangels ist der Bedarf groß und gute Handwerker haben exzellente Zukunftsaussichten. Wer die Chance auf eine Karriere im Handwerk nutzt, hat alle Möglichkeiten. Berufe wie Anlagenmechaniker/in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik bieten anspruchsvolle und abwechslungsreiche Tätigkeiten. Ob Solarthermie, Pelletheizung oder ein modernes Bad - wer die dreieinhalbjährige Ausbildung beendet hat, kennt sich mit den komplexen Anlagen und Systemen innerhalb der Gebäudetechnik bestens aus. Hinzu kommt: Eine Entscheidung für das Handwerk ist keine Entscheidung gegen ein Studium. Denn schon seit 2009 können Handwerksmeister ganz normal studieren. Für diejenigen, die nach dem Schulabschluss lieber Praxisluft schnuppern wollen, ist eine Ausbildung im SHK-Handwerk daher mehr als empfehlenswert. Weitere Informationen unter www.zeitzustarten.de.

txn. Eine Ausbildung im Sanitär-, Heizungs- und Klimahandwerk ist nicht nur abwechslungsreich und spannend, sondern bietet auch beste Chancen auf einen sicheren und vielseitigen Arbeitsplatz.Foto: ZVSHK/txn

Vielseitig und zukunftsorientiert

Gute Aussichten für Betonspezialisten txn. Die Arbeit mit Baustoffen wird durch anspruchsvolle Hightech-Materialmischungen immer interessanter. Speziell das Berufsbild Verfahrensmechaniker/in der Fachrichtung Transportbeton bietet zukunftsorientierte Anforderungen und gute Aufstiegschancen. Die Fachleute arbeiten im Transportbetonwerk. Dort stellen sie den weltweit wichtigsten Baustoff Beton in großen modernen Anlagen her. Der Herstellungsprozess wird mit Hilfe von Computern überwacht und gesteuert, die Qualität im Labor geprüft. Da die Maschinen unter großer Belastung stehen, gehören auch kleine Reparaturen zum Arbeitsalltag. Werkzeugkasten und Laborutensilien werden regelmäßig gegen den Schreibtischstuhl getauscht, wenn die Koordination der Lieferungen ansteht. Interesse an Technik, selbstständiges Arbeiten und analytische Fähigkeiten sind daher gute Voraussetzungen für den erfolgreichen Einstieg in den Beruf. Ein Haupt- oder Realschulabschluss rundet die Bewerbung bei einem der bundesweit rund 1.800 Transportbetonwerke ab. In der Regel werden die Azubis übernommen. Außerdem sind die Chancen gut, nach der dreijährigen Ausbildungszeit die Karriereleiter weiter hochzuklettern. Beispielsweise ist es möglich, sich als Industriemeister „Aufbereitungs- und Verfahrenstechnik IHK (m/w)“ weiter zu qualifizieren. Mehr Informationen zu dem abwechslungsreichen Berufsbild und zu offenen Ausbildungsplätzen finden sich unter www.verfahrensmechaniker.de.

txn. Anlagen steuern, Bauteile überprüfen, Qualität sichern: Die Ausbildung zum Verfahrensmechaniker Transportbeton (m/w) ist überaus abwechslungsreich.Foto: betonbild/txn

Berufswahl

Übers Praktikum zur Lehrstelle txn. Sich für einen Beruf zu entscheiden, ist oft der erste große Schritt in die Welt der Erwachsenen. Allerdings haben die meisten Schüler noch keine konkrete Vorstellung von einzelnen Ausbildungsberufen. Deswegen empfiehlt es sich, mit einem Schülerpraktikum zu starten. So lässt sich feststellen, ob der potenzielle Traumberuf zu einem passt. Der Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK) hilft Schülern und Schülerinnen mit der Ausbildungskampagne „Zeit zu starten“ seit mehreren Jahren bei der Entscheidung für ihre persönliche Zukunft. Beispielsweise wird umfangreiches Informationsmaterial über die vier Ausbildungsberufe zur Verfügung gestellt. Unterstützend laden bundesweit viele SHK-Fachbetriebe die Jugendlichen ein, um bei einem Praktikum den abwechslungsreichen Arbeitsalltag kennenzulernen. Die vier Lehrberufe im SHK-Handwerk sind sehr unterschiedlich: Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik planen, installieren und warten komplexe Anlagen und Systeme innerhalb der Gebäudetechnik. Dazu gehört beispielsweise auch, ein Badezimmer barrierefrei auszubauen. Der Behälter- und Apparatebauer errichtet Anlagen für Industrie und Produktion, beispielsweise für die Lebensmittelindustrie. Der Klempner verarbeitet Metall, meist an Dächern und Fassaden. Und der Ofen- und Luftheizungsbauer ist ein gefragter Spezialist, wenn es etwa um die Planung und den Bau eines individuellen Kachelofens geht. Wer sich über ein Schülerpraktikum oder eine Ausbildung informieren möchte, findet unter www.zeitzustarten.de wichtige Informationen und eine Suchfunktion für mögliche Ausbildungsbetriebe.

txn. Empfehlenswert vor der Ausbildung: Im Rahmen eines Schülerpraktikums kann zum Beispiel der Beruf des Anlagenmechanikers kennengelernt werden. Außerdem lässt sich dadurch prüfen, ob der Arbeitsalltag den eigenen Erwartungen entspricht. Foto: ZVSHK/txn

Welche Ausbildung ist die richtige?

txn. Die Entscheidung für einen Beruf ist nicht einfach. Wer sich einen möglichst vielseitigen Alltag wünscht, sollte sich über die vier möglichen Ausbildungen im SHK-Handwerk informieren. Denn Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, Ofen- und Luftheizungsbauer, Behälter- und Apparatebauer sowie Klempner sind sowohl im Umgang mit Menschen als auch auf der kreativen Ebene gefordert. Beispielsweise wissen Ofen- und Luftheizungsbauer nicht nur, wie ein Ofen oder Kamin gebaut, gereinigt und repariert wird. Die Fachleute beraten auch, wie sich beim Heizen viel Energie einsparen lässt. Ausführliche Beschreibungen für die einzelnen Berufe gibt es unter www.zeitzustarten.de. Und wer im Fachbetrieb vor Ort nach einem Praktikums- oder Ausbildungsplatz fragen möchte, findet hier über die Suchfunktion auch den richtigen Ansprechpartner.Foto: ZVSHK/txn


Ausbildung zum Packmitteltechnologen

txn. Ob Lebensmittel, zerbrechliches Glas oder empfindliche Technikgeräte - was nicht richtig verpackt ist, kann auf dem Weg zum Empfänger verderben oder kaputt gehen. Das ist nicht nur ärgerlich, sondern oft auch teuer. Zum Glück gibt es Packmitteltechnologen. Mit ihrem technischen Know-how sind sie in der Lage, jede denkbare Verpackungsart zu fertigen, die den Produktinhalt optimal schützt. „Mit der Ausbildung zum Packmitteltechnologen entscheiden sich Schulabgänger für einen vielseitigen Beruf mit Zukunft und zahlreichen Weiterentwicklungsmöglichkeiten“, weiß Petra Timm vom Personaldienstleister Randstad. Die Ausbildungsdauer beträgt drei Jahre. In der Zeit lernen die Auszubildenden, wie die technisch anspruchsvollen, vielfach computergesteuerten Hochleistungsmaschinen eingerichtet und umgerüstet werden, um einen störungsfreien Produktionsablauf sicherzustellen. Auch das Thema Umweltschutz spielt eine große Rolle. Packmitteltechnologen müssen darauf achten, dass ein Produkt nicht nur sicher, sondern auch ökologisch und ressourcenschonend verpackt wird. Bewerber brauchen daher gute Noten in naturwissenschaftlichen und gestalterischen Fächern.

txn. Packmitteltechnologen sorgen dafür, dass jedes Produkt die richtige Verpackung bekommt. Foto: Fabio Formaggio/123rf.com/randstad

Erfolgreich im Sanitär-, Heizungs- und Klimahandwerk

Vier Berufe unter einem Dach txn. Die eigene Solaranlage auf dem Dach, ein schickes Bad, moderne Energietechnik im Haus oder eine effiziente Klimaanlage - das wünschen sich immer mehr Bundesbürger. Die steigende Nachfrage nach Wohnkomfort und alternativen Energieformen macht das Sanitär-, Heizungs- und Klima-Handwerk zu einer zukunftssicheren Branche. Und auch die Aussichten für einen guten Berufsstart mit abwechslungsreichen Einsatzbereichen und Spezialisierungsmöglichkeiten sind hier optimal. Das SHK-Handwerk bietet vier Ausbildungsberufe: Der Anlagenmechaniker installiert leistungsstarke Haustechnik. An der Außenhülle des Gebäudes wird der Klempner aktiv. In vielen industriellen und gewerblichen Anwendungen wie in Brauereien oder Molkereien kommt der Behälter- und Apparatebauer zum Zug. Und für wohlige Wärme sorgt der Ofen- und Luftheizungsbauer. Es gibt kaum ein Fachhandwerk, wo sich derart viel Kompetenz unter einem Dach trifft. Weitere Infos zu den Ausbildungsmöglichkeiten und Adressen von Betrieben in ganz Deutschland gibt es unter www.zeitzustarten.de.Foto: ZVSHK/txn


Maßarbeit für die Karriere

txn. Fräser, Messer, Sägeblätter: Präzisionswerkzeugmechaniker sorgen dafür, dass stumpfe Werkzeuge wieder scharf werden. Je nach Fachrichtung stellen sie auch Messer her - zum Beispiel für das Fleischerhandwerk, für die Gastronomie und für Messerliebhaber. Dabei gehört die Arbeit an computergesteuerten Maschinen mehr und mehr zum Alltag in dem Job. Alle Daten müssen sorgfältig eingegeben werden, damit am Ende alles auf den tausendstel Millimeter passt. Deshalb ist die Ausbildung neu gestaltet worden. „Angehende Präzisionswerkzeugmechaniker lernen seit August 2018 noch mehr über die veränderten Verfahrenstechniken, modernen Maschinensysteme und neuen Werkstoffe kennen“, erklärt Petra Timm, Sprecherin des Personaldienstleisters Randstad. Das macht sie nach dreieinhalb Jahren Lehrzeit zu gefragten Experten im Maschinen- und Metallbau sowie in Handwerksbetrieben. Die Aussichten für eine Übernahme sind sehr gut. Außerdem besteht die Möglichkeit, sich als Geselle weiter zu qualifizieren - zum Schneidwerkzeugmechaniker oder zum staatlich geprüften Techniker. Foto: allexxandarx/fotolia/randstad


Neue Ausbildung Präzisionswerkzeugmechaniker

txn. Manches geht nur mit Präzision: Ohne scharfe Bohr- und Fräswerkzeuge oder Sägeblätter lässt sich im Maschinen- und Metallbau nicht vernünftig arbeiten. Hier ist künftig das Know-how des Präzisionswerkzeugmechanikers der Fachrichtung Zerspanwerkzeuge gefragt. Der neue Ausbildungsberuf löst den Schneidwerkzeugmechaniker ab und ist auf neue Produktionstechnologien und die Digitalisierung zugeschnitten. Während der dreieinhalbjährigen dualen Ausbildung wird gelehrt, wie die modernen technischen Maschinen und Computerprogramme bedient und wie Zerspanwerkzeuge instandgesetzt werden. Dabei geht es auch darum, Schäden und Verschleiß zu analysieren, um die Funktionsfähigkeit der Werkzeuge wiederherzustellen. „Die meisten Betriebe haben volle Auftragsbücher und suchen intensiv nach qualifizierten Fachkräften“, weiß Petra Timm vom Personaldienstleister Randstad. Dies bietet gute Chancen für alle Berufseinsteiger, die technisch interessiert sind und mindestens einen Hauptschulabschluss mitbringen.

txn. Scharfes für den Maschinen- und Metallbau: Präzisionswerkzeugmechaniker stellen unter anderem Bohrer her, halten sie instand und schleifen sie. Foto: industrieblick/fotolia/randstad

Präzisionswerkzeugmechaniker

txn. Messer müssen scharf sein - in der privaten Küche oder in der Gastronomie sowieso. Für Präzisionsmechaniker in der Fachrichtung Schneidwerkzeuge gehört der Umgang mit scharfen Sachen zum Arbeitsalltag. Sie stellen aus Metallen hochwertiges Werkzeug her oder schärfen abgenutzte Klingen nach. „Die Aufgaben gestalten sich sehr vielfältig“, weiß Petra Timm von Randstad Deutschland, „schließlich müssen Maschinen bedient und auch Computerwissen eingebracht werden“. Auf diese Weise stellen Präzisionswerkzeugmechaniker leistungsstarke Schneidwerkzeuge her, die entweder in der Küche zum Einsatz kommen oder in der Lebensmittelindustrie Verwendung finden. Wer sich für die abwechslungsreiche und seit August 2018 modernisierte Ausbildung interessiert, braucht handwerkliches Geschick und technisches Verständnis. Danach können Gesellen erfolgversprechende Karrierepläne schmieden - als selbstständiger Unternehmer oder Techniker. Hier gibt es die Wahl zwischen den Fachrichtungen


Handwerk mit ganz neuen Perspektiven

txn. Die Arbeitswelt wird immer digitaler. Neue Technologien bringen nicht nur Entlastung von körperlich anstrengenden Tätigkeiten, sie eröffnen zugleich neue Berufschancen. Allein im Handwerk sind bereits mehr als 250 Ausbildungsberufe überarbeitet oder neu geschaffen worden. Jüngstes Beispiel ist der Schneidwerkzeugmechaniker. „Moderne Maschinen, veränderte Verfahrenstechniken und innovative Werkstoffe werden seit August 2018 in der Ausbildung berücksichtigt. Zudem wurde der Beruf umbenannt in Präzisionswerkzeugmechaniker mit den Fachrichtungen Schneid- und Zerspanwerkzeuge“, weiß Petra Timm vom Personaldienstleister Randstad. Im Rahmen der dreieinhalbjährigen Ausbildung können Lehrlinge außerdem die Zusatzqualifikation „Messer schmieden“ erwerben. Präzisionswerkzeugmechaniker sind gefragte Fachleute im Maschinen- und Werkzeugbau sowie in Handwerksbetrieben, wenn es um Genauigkeit und Schärfe geht - ob Messer und Scheren für die Gastronomie oder Bohr- und Fräswerkzeuge für die Industrie. Geeignet ist der Beruf daher für diejenigen, die handwerkliches Geschick, technisches und mathematisches Verständnis mitbringen. Um ein Werkzeug passgenau herstellen zu können, brauchen sie darüber hinaus ein Gespür für Formen und räumliches Vorstellungsvermögen.

txn. Moderne Technik macht Handwerksberufe wie den Präzisionswerkzeugmechaniker auch für leistungsstarke Schulabsolventen attraktiv. Foto: ehrenberg-bilder/fotolia/randstad

Ausbildung zum Maßschuhmacher

txn. Auch wenn die meisten Schuhe mittlerweile industriell hergestellt werden, ist die Ausbildung zum Schuhmacher nach wie vor gefragt. In dem Handwerksberuf werden vor allem Einzelstücke nach Kundenwunsch oder nach Vorgabe eines Orthopäden hergestellt, Schuhe mit neuen Sohlen und Absätzen versorgt oder kleinere und größere Reparaturarbeiten übernommen. Darüber hinaus sind Schuhmacher für das Entfernen von Flecken, aber auch für das Umfärben von Schuhen zuständig. Die Beratung des Kunden hinsichtlich des Materials, der Farbe und Passform gehört ebenfalls dazu. Die gestiegene Aufgabenvielfalt geht einher mit der geänderten Berufsbezeichnung. Aus dem Schuhmacher ist der Maßschuhmacher geworden. In den ersten beiden Ausbildungsjahren geht es in erster Linie um das Reparieren und Ändern von Maß- und Konfektionsschuhen. Ab dem dritten Jahr können Auszubildende seit August 2018 zwischen den beiden Fachrichtungen Maßschuhe oder Schaftbau wählen. „Maßschuhmacher arbeiten vor allem in Reparaturwerkstätten, aber auch in Theatern und Opernhäusern oder in eigenen Schuhmacherbetrieben“, weiß Petra Timm vom Personaldienstleister Randstad.

txn. Der Maßschuhmacher fertigt nicht nur passgenaues Schuhwerk an, sondern weiß auch Rat, wenn der Schuh mal drückt. Foto: Robert Przybysz/123rf/randstad


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Video: Elektroniker

Elektroniker bei Azubis beliebt txn. Nette Kollegen, kompetente Ausbilder und spannende Aufgaben – so sollte eine gute Ausbildung aussehen. Wenn dann noch die Arbeitszeiten stimmen und die Vergütung gut ist, klingt das nach einem Traumjob. Kein Wunder, dass die Ausbildung zum Elektroniker unter Schulabgängern besonders beliebt ist. Zu diesem Ergebnis kommt der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) in seinem Ausbildungsreport 2017, für den 12.191 Lehrlinge befragt wurden. Was den Elektroniker zusätzlich attraktiv macht, sind seine verschiedenen Facetten. „In kaum einem anderen Berufsbild gibt es so viele Fachrichtungen und Einsatzgebiete“, berichtet Randstad-Sprecherin Petra Timm. Elektroniker sind in vielen Branchen sowohl im industriellen als auch im handwerklichen Bereich tätig. Das erste Lehrjahr ist für alle Auszubildenden gleich. Danach beginnt die Spezialisierung, für die sich der Jugendliche entschieden hat. Zur Auswahl steht etwa der Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik. Er richtet beim Hausbau die Stromversorgung des Gebäudes ein, wartet die Stromverteilung und ist für entsprechende Reparaturarbeiten zuständig. Der Elektroniker für Automatisierungstechnik wiederum baut komplexe Schließanlagen oder die Steuerung für Fertigungsanlagen in Betrieben. Telefon- und Alarmanlagen oder Überwachungssysteme sind Aufgabenbereiche von Informations- und Telekommunikationstechnikern, die sie installieren und warten. Auch moderne Smart-Home-Systeme gehören dazu. Je nach Arbeitgeber wird der Elektroniker nach der Ausbildung als Dienstleister bei Kunden eingesetzt oder er gehört zum Gebäudemanagement und sorgt im Unternehmen dafür, dass der Saft nie ausgeht. Video: txn/randstad


Vom Schuster zum Maßschuhmacher

txn. Absatz abgebrochen, Sohle kaputt - klarer Fall für Schuhmacher. In der Ausbildung lernen sie, Schuhe und andere Lederwaren zu reparieren. Kleben, schleifen und polieren gehören zu den häufigsten Tätigkeiten. Zudem erfüllen sie immer mehr ausgefallene Kundenwünsche. „Maßschuh“ heißt das Zauberwort. Deswegen heißt der traditionsreiche Handwerksberuf seit August 2018 Maßschuhmacher. Auch die Ausbildung hat sich geändert: „Die dreijährige Lehrzeit zum Maßschuhmacher erfolgt jetzt in den beiden Fachrichtungen Maßschuhe und Schaftbau“, weiß Petra Timm, Sprecherin des Personaldienstleisters Randstad. Modellgestaltung, Qualitätssicherung, Nachhaltigkeit und Kundenorientierung spielen verstärkt eine Rolle. Neu ist ebenfalls, dass die Gesellenprüfung in zwei zeitlich getrennten Teilen durchgeführt wird. Geblieben sind die Anforderungen: Bewerber sollten ein Interesse am Handwerk und nicht allzu schlechte Schulnoten mitbringen. Einen Vorteil hat, wer Interesse an Mode, Kundenkontakt und sorgfältigem Arbeiten hat. Und bei der Königsdisziplin, der Maßanfertigung eines Schuhs, sind Geduld und Durchhaltevermögen wichtig.

txn. Die neue Ausbildungsordnung für Schuhmacher hebt die handwerkliche Anfertigung von Maßschuhen hervor. Foto: Dean Drobot/123rf/randstad

Ausbildung

txn. Wunsch und Wirklichkeit klaffen bei der Wahl des Schuhwerks oft weit auseinander. Was viele immer wieder vergessen: Der Schuh muss zum Fuß passen, nicht umgekehrt. Ansonsten drohen Schmerzen, Druckstellen bis hin zu Fehlstellungen der Zehen. Garant für passendes Schuhwerk ist die Handwerkskunst des Maßschuhmachers, der seinen Beruf drei Jahre lang erlernt. „Die meisten Auszubildenden arbeiten in Betrieben des Schuhmacherhandwerks sowie in Werkstätten von Orthopädie­ und Sanitätsfachgeschäften“, weiß Petra Timm von Randstad Deutschland. Dort erneuern sie Schuhe, richten schiefe Absätze, sorgen für eine bequeme Passform, beraten Kunden und verkaufen Schuhe. Außerdem reparieren sie Taschen, Jacken und Gürtel aus Leder und tauschen Reißverschlüsse aus. Dafür sollten Bewerber handwerkliches Geschick und Sorgfalt mitbringen. Gern gesehen sind darüber hinaus ein guter Hauptschulabschluss oder ein mittlerer Bildungsabschluss.

Perfekte Schuhe bestechen durch Passform und Tragekomfort. Darum kümmert sich der versierte Maßschuhmacher. Foto: Robert Przybysz/123rf/randstad

Gute Aussichten für Verfahrenstechnologen Metall

txn. Riesige Produktionshallen, funkensprühende Kessel und Menschen mit dicker Sicherheitskleidung - in der Ausbildung zum Verfahrenstechnologen Metall geht es heiß her. Produziert werden Erzeugnisse aus Eisen, Stahl oder Metall wie Aluminium und Kupfer. Wer die Prüfung nach dreieinhalb Jahren erfolgreich abgeschlossen hat, ist gut beraten, sich weiter auf dem neuesten Stand zu halten. „Weiterbildungen, etwa zum Industriemeister der Fachrichtung Metall oder Hüttentechnik, sind sehr sinnvoll, um die Karriereleiter in Richtung Führungsposition hinaufzuklettern“, weiß Petra Timm, Sprecherin des Personaldienstleisters Randstad. Eine Alternative dazu ist die Fortbildung zum staatlich geprüften Maschinen-, Werkstoff- oder Gießereitechniker; sie dauert in Teilzeit maximal vier Jahre. Auch ein Studium in Metallurgie oder Werkstoffwissenschaft ist im Anschluss an die Ausbildung denkbar und wird mit dem Bachelor abgeschlossen.

txn. Eine Ausbildung zum Verfahrenstechnologen Metall kann der Startschuss für eine erfolgreiche Karriere sein. Foto: stylephotographs/123rf/randstad

Moderner und digitaler

txn. Bei der Herstellung und Umformung von Stahl, Kupfer, Aluminium, Blei oder auch Gold haben Verfahrenstechnologen ihren großen Auftritt. Der heiße Job hat sich in den letzten Jahren sehr verändert. Deshalb wurde die Ausbildung modernisiert und eine neue Berufsbezeichnung gefunden. „Aus dem Verfahrensmechaniker in der Hütten- und Halbzeugindustrie ist 2018 der Verfahrenstechnologe Metall geworden“, weiß Petra Timm von Randstad Deutschland. „Der Name zeigt an, dass es um Facharbeiter geht, die mit einem Technologieprozess vertraut sind.“ Dreieinhalb Jahre dauert die Ausbildung insgesamt, in der es künftig verstärkt um digitalisierte Steuerungsmechanismen in Produktion und Logistik geht. Auch englische Fachbegriffe werden wichtiger. Ebenso Nachhaltigkeit - zum Beispiel, wenn es darum geht, Energieverluste zu vermeiden. Nach einer breiten Grundbildung spezialisieren sich die Lehrlinge im letzten Drittel der Ausbildungszeit auf eine von vier Fachrichtungen. Wer die Prüfung geschafft hat, ist eine gesuchte Fachkraft für Stahl oder Nichtmetalle - und zwar vom Rohstoff bis zum fertigen Halbzeug.

txn. In den Fabrikhallen der Stahlindustrie läuft künftig vieles per Computer. Das verändert auch die Berufsbilder: Aus dem Verfahrensmechaniker in der Hütten- und Halbzeugindustrie ist der Verfahrenstechnologe Metall geworden. Foto: industryview/123rf/randstad

Spezialisten für Metallumformung

txn. Seit die Ausbildung zum Verfahrenstechnologen Metall im August 2018 modernisiert wurde, ist sie in vier Fachrichtungen aufgeteilt: zwei widmen sich der Erzeugung, zwei der Umformung von Metallen - jeweils in den Bereichen Stahl und Nichteisenmetall. Die Verfahrenstechnologen der Fachrichtung Stahlumformung oder Nichteisenmetall-umformung bekommen ihr Arbeitsmaterial von denen der Metallurgie. Sie verarbeiten es mithilfe unterschiedlichster Maschinen zu Blechen, Platten, Rohren, Draht oder Schmiedestücken, die beispielsweise im Fahrzeugbau oder bei Maschinen Anwendung finden. Dabei richten sie auch die Produktionsanlagen ein, heizen die Schmiedeöfen, überwachen die Fertigung und greifen schnell bei Störungen ein. Zusätzlich warten sie die Maschinen und Anlagen. „Voraussetzung zum Erlernen des Berufs ist ein mittlerer Schulabschluss, ein gutes Verständnis für Mathematik, Physik und Chemie. Umsicht, Sorgfalt, technisches Verständnis und handwerkliches Geschick sollte der Bewerber ebenfalls mitbringen“, rät Petra Timm von Randstad Deutschland.

txn. Wenn es um die Verformung von Metallen geht, sind Verfahrenstechnologen Metall gefragt. Qualitätskontrolle ist ein wichtiger Teil des Berufs. Foto: betoon/istockphoto/randstad

Ausbildung zum Verfahrenstechnologen Metall

txn. Ein traditionsreicher Beruf hat einen neuen Namen bekommen - und wird auch sonst moderner aufgestellt: Der Verfahrensmechaniker in der Hütten- und Halbzeugindustrie heißt seit August 2018 Verfahrenstechnologe Metall. Aus gutem Grund: „In den Fabrikhallen Deutschlands prallen längst Digitalisierung und Industrialisierung aufeinander - die Arbeit an den Schmelzöfen und die an den Computern“, erklärt Petra Timm vom Personaldienstleister Randstad. Mit beiden Bereichen müssen sich die Verfahrenstechnologen Metall auskennen. Das Rüstzeug dafür erhalten junge Leute in einer dreijährigen dualen Ausbildung. Sie lernen, wie Stahl und Nichteisenmetall hergestellt werden. Dabei müssen sie Rezepturen beachten, die Schmelzöfen beschicken und die Prozesse überwachen. Handwerkliches Geschick ist deshalb genauso gefragt wie Köpfchen. Gern gesehen ist auch ein mindestens guter Hauptschulabschluss.

txn. Bei der Herstellung von Stahl oder Nichteisenmetall sind Verfahrenstechnologen gefragt, um die Prozesse zu überwachen. Foto: sondem/123rf/randstad

Was macht eigentlich ein Logopäde?

txn. Ob Stottern, Lispeln, verzögerte Sprachentwicklung oder permanente Heiserkeit: Menschen, die unter Sprachstörungen leiden, sind bei Logopäden in den richtigen Händen. Die Logopädie ist eine noch recht junge therapeutische Disziplin - erst seit 1980 gibt es dafür eine Ausbildung. „Die Aufgabe eines Logopäden ist es, durch eine gezielte Behandlung die Kommunikationsfähigkeit von Patienten aller Altersstufen aufzubauen, zu verbessern oder wiederherzustellen. Aber auch präventive Maßnahmen werden immer wichtiger“, weiß Petra Timm von Randstad Deutschland. Soziale Kompetenz, Einfühlungsvermögen und Disziplin sind daher wichtige Voraussetzungen für diesen Beruf. Darüber hinaus: eine klare Sprache. Denn wer die Kommunikation therapieren möchte, muss selbst kommunizieren können. Logopäden werden innerhalb von drei Jahren an einer Berufsfachschule ausgebildet. Es gibt aber auch die Möglichkeit, den Beruf zu studieren. Einige Hochschulen haben Studiengänge in Logopädie eingerichtet.

txn. Gefragte Gesundheitsexperten: Logopäden helfen bei Sprachstörungen. Dazu benötigen sie umfangreiche Fachkenntnisse, aber auch Einfühlungsvermögen. Foto: Dan Race/Fotolia/randstad

Logopäde und Bachelor in einem Rutsch

txn. Vielschichtig, abwechslungsreich, anspruchsvoll - der Beruf des Logopäden bietet ein breites Spektrum an Aufgaben sowie ein facettenreiches Betätigungsfeld. Kinder mit Problemen beim Spracherwerb gehören genauso dazu wie Berufstätige mit hoher stimmlicher Belastung oder Senioren nach einem Schlaganfall. Wer sich für den therapeutischen Beruf interessiert, braucht Geduld und Fingerspitzengefühl. Denn Sprach-, Schluck- und Hörbeeinträchtigungen zu behandeln, ist ein langer Prozess. Die praxisnahe Ausbildung dauert drei Jahre und findet an einer Berufsfachschule statt. Es gibt aber auch die Möglichkeit, den Beruf zu studieren. „Einige Hochschulen haben Studiengänge in Logopädie eingerichtet“, weiß Petra Timm, Sprecherin des Personaldienstleisters Randstad. „Sie führen in sieben Semestern zum akademischen Grad Bachelor of Science. Gleichzeitig haben Absolventen bereits nach sechs Semestern ihre Ausbildung zum staatlich anerkannten Logopäden abgeschlossen.“ Ob mit oder ohne Studium - der Bedarf an qualifizierten Experten für Sprachstörungen ist hoch. Logopäden arbeiten in Krankenhäusern, HNO-Kliniken, Reha- sowie pädagogischen Einrichtungen, aber auch in der Forschung oder selbstständig in der eigenen Praxis. Foto: txn/Photographee Fotolia


Gefragte Experten für Sprachstörungen

txn. Die Anzahl der Menschen mit Sprachstörungen hat in Deutschland deutlich zugenommen. Besonders die demografische Entwicklung vergrößert den Therapiebedarf. Denn altersbedingte Erkrankungen nehmen zu und führen zu Sprach- und Sprechbeeinträchtigen. Aber auch Kommunikationsstörungen bei Kindern im Vorschul- und Schulalter treten vermehrt auf und bedürfen der professionellen Hilfe von Logopäden. Anderen helfen sie dabei, nach einem Schlaganfall das fehlerfreie Sprechen neu zu lernen. Gearbeitet wird mit Atemübungen, motorischen Techniken und Bewegungstherapien für die Gesichtsregion. Dafür brauchen Logopäden ein umfassendes medizinisches, psychologisches und pädagogisches Wissen, das sie sich in einer dreijährigen Ausbildung aneignen. Die Berufsfachschulen sind in der Regel an eine Klinik angebunden, es gibt aber auch kostenpflichtige Ausbildungsangebote privater Träger. „Nach dem Examen finden Logopäden in der Regel sofort eine Anstellung“, weiß Petra Timm vom Personaldienstleister Randstad, „unter anderem in Gesundheitsämtern, kommunalen Beratungsstellen, in Kliniken und Rehabilitationszentren“.

txn. Logopäden helfen bei Sprachstörungen in jedem Alter: Senioren nach einem Schlaganfall gehören genauso dazu wie stotternde Kinder. Foto: auremar/fotolia/randstad

Berufsstart in der Logopädie

Menschen zu gutem Reden verhelfen txn. Wem Zukunftssicherheit und der Umgang mit Menschen wichtige Aspekte bei der Berufswahl sind, der wird am Beruf des Logopäden viel Freude haben. Sie behandeln, beraten und untersuchen Patienten mit verschiedenen Sprach-, Sprech- oder Stimmstörungen. Das fängt bei kleinen Kindern an, deren sprachliche Entwicklung verzögert ist, und reicht bis zu Erwachsenen, die stottern, Stimmprobleme haben oder nach einem Schlaganfall nicht mehr richtig sprechen können. „Der Bedarf an Logopäden nimmt zu“, weiß Petra Timm, Sprecherin des Personaldienstleisters Randstad, „die Entwicklungsmöglichkeiten und Karrierechancen, beispielsweise im klinischen Bereich, sind entsprechend groß“. Und diejenigen, die am liebsten selbstständig arbeiten, haben die Möglichkeit, eine eigene Praxis zu eröffnen. Ein weiterer Pluspunkt: Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist für Logopäden in der Regel kein Problem. Die praxisnahe Ausbildung dauert drei Jahre und endet mit einer staatlichen Abschlussprüfung. Neben der Lehre an Berufsfachschulen und privaten Lehranstalten gibt es mittlerweile auch Hochschulstudiengänge.

txn. Gute Berufschancen bietet eine Ausbildung zum Logopäden. Die Experten für Sprachstörungen sind gefragt in der Gesundheitsbranche.Foto: kasto/123rf/randstad

Der perfekte Bürohund

txn. Viele Hundebesitzer sind froh, ihren treuen Wegbegleiter mit ins Büro zu nehmen - wenn Geschäftsleitung und Kollegen ihr Einverständnis gegeben haben und der Vierbeiner dafür tauglich ist. „Als Hund im Büro eignet sich grundsätzlich jede Rasse, es kommt auf den Charakter an“, weiß Petra Timm, Pressesprecherin bei Randstad Deutschland. Der Bürohund sollte ausreichend sozialisiert sein, so dass ihm fremde Menschen und Geräusche keine Angst einjagen. Dazu gehört auch, dass er nicht aggressiv ist - und am besten schon etwas älter. Denn Welpen benötigen viel Aufmerksamkeit. Außerdem zerlegen sie gern alles; Computer- und Stromkabel können eine große Gefahr für kleine Fellnasen sein. Auch Hunde, die ein deutliches Territorialverhalten zeigen, kommen zwischen vielen Kollegen nicht zur Ruhe. Einige fühlen sich zu Hause einfach wohler. Sie verschlafen die Zeit allein und freuen sich, wenn Herrchen oder Frauchen vom Büro zurückkehrt.

txn. Grundsätzlich ist jeder Hund fürs Büro geeignet - es kommt auf den Charakter an. Foto: Monkey Business/Fotolia/randstad

Klare Regeln für den Bürohund

Wenn Bello zum Team gehört txn. Hunde gelten als treueste Begleiter des Menschen. Ihre positiven Eigenschaften können auch den Alltag im Büro bereichern: Es gibt Studien, die belegen, dass Hunde gut fürs Arbeitsklima sind. Petra Timm von Randstad Deutschland rät: „Klare Regeln für den Bürohund helfen, Konflikte zu vermeiden.“ Wichtig ist ein geeigneter Arbeitsplatz. Es sollte nicht zu viel Trubel herrschen. Kollegen und Vorgesetzte müssen einverstanden sein. Auch ist Rücksicht auf Mitarbeiter zu nehmen, die Angst vor Hunden haben oder unter einer Tierhaarallergie leiden. Ein fester Rückzugsort darf nicht fehlen. Weiterhin braucht der Hund Zugang zu frischem Wasser, regelmäßige Spaziergänge und gelegentliche Spielpausen. Geklärt werden muss auch: Ist der Vierbeiner überhaupt bürotauglich? Er sollte keine Angst vor Menschen haben oder Aggressionen zeigen. Ein gewisser Grundgehorsam ist ebenfalls Voraussetzung. Den idealen Begleiter für das Büro zeichnet zudem ein ruhiges und freundliches Gemüt aus.

txn. Immer mehr Arbeitnehmer dürfen ihren Hund mitbringen. Um sich Probleme zu ersparen, sind klare Regeln wichtig. Foto: Lightfield Studios/Fotolia/randstad

Kollege Hund senkt den Stresspegel

txn. Hundefreundliche Büros sind heutzutage keine Ausnahme mehr. Unternehmen erlauben immer öfter die Mitnahme des Vierbeiners. Dies ermöglicht manchen Berufstätigen überhaupt erst, einen Hund zu halten. Was viele nicht wissen: Der Kollege auf vier Pfoten kann sich auch positiv auf das Arbeitsklima auswirken, sagt Petra Timm vom Personaldienstleister Randstad. „Die Praxis zeigt, dass Hunde die Kreativität der Mitarbeiter fördern und Stress abbauen.“ Das ist sogar wissenschaftlich bewiesen: So kann das Streicheln eines Hundes den Blutdruck senken und gegen Kopfschmerzen und Verdauungsbeschwerden helfen. Die Fellnasen dienen zudem als Gesprächsstoff, können selbst schüchterne Kollegen aus der Reserve locken, die Laune anheben - und so für mehr Effizienz im Job sorgen. Empfehlenswert ist es aber, vorher genau abzuklären, wie die Einstellung der Geschäftsleitung und Mitarbeiter zu dem geliebten Wegbegleiter ist. Vielleicht gibt es jemanden, der Angst vor Hunden hat oder gegen Tierhaare allergisch ist - beides sollte in jedem Fall akzeptiert werden. Wer sich darüber hinwegsetzt, riskiert eine Abmahnung oder sogar eine Kündigung, mahnt die Randstad-Sprecherin. Aber auch wenn niemand Allergien oder Ängste hat, bleiben einige Fragen offen - zum Beispiel, ob der Arbeitsplatz überhaupt für einen Hund geeignet ist und ob es die Möglichkeit gibt, Spaziergänge zu machen. Und: Möchte der Hund das überhaupt oder ist er zu Hause viel besser aufgehoben?

txn. Ein Hund im Büro - das ist in immer mehr Unternehmen Alltag. Die Praxis zeigt, dass Vierbeiner die Kreativität der Mitarbeiter fördern und helfen, den Stresspegel zu senken. Foto: chika_milan/fotolia/randstad

Der Bürohund ist Chefsache

txn. Viele Hundebesitzer wünschen sich, ihren Vierbeiner mit zur Arbeit zu nehmen. Einen Anspruch darauf haben sie aber nicht. „Die Entscheidung für oder gegen den Bürohund liegt beim Arbeitgeber“, weiß Petra Timm von Randstad Deutschland. Hat der Vorgesetzte das Mitbringen des Hundes gestattet oder über Jahre hinweg geduldet, darf die Erlaubnis dann nur noch bei sachlichen Gründen widerrufen werden. Das wäre etwa der Fall, wenn der Weggefährte durch Bellen oder aggressives Verhalten den Betriebsablauf stört oder ein Kollege unter einer Tierhaarallergie leidet bzw. Angst vor Hunden hat. Trend moderner Personalpolitik ist allerdings, die Bedürfnisse jedes Einzelnen zu berücksichtigen und den Hundekorb im Büro zu erlauben. Denn der Vierbeiner stärkt die Mitarbeiterbindung. Foto: kozorog/Fotolia/randstad